Wall•E – Der letzte räumt die Erde auf

Auf dem Filmplakat sieht man die beiden Roboter Wall-E und Eve.

USA 2008

Genre: Animationsfilm, Science Fiction
Laufzeit: 98 Minuten
Regie: Andrew Stanton
Drehbuch: Andrew Stanton, Jim Reardon
Produzenten: Jim Morris, John Lasseter
Musik: Thomas Newman
Schnitt: Stephen Schaffer
Besetzung (deutsche Stimmen): Markus Maria Profitlich (Kommandant), Timmo Niesner
(WALL•E), Luise Helm (EVE), Joachim Kerzel (Otto, der Autopilot), Hans-Jürgen Dittberner (Shelby Forthright), u.a.
FSK: ohne Altersbeschränkung
Altersempfehlung: ab 8 Jahren
Klassenstufe: ab 3. Klasse

Themen: Robotik, Künstliche Intelligenz, Verhältnis von Mensch und Maschine, Automatisierung, Technikherrschaft, Mensch und Umwelt, Zukunft der Menschheit

Unterrichtsfächer: Sachunterricht/Naturwissenschaften, Informatik, Lebenskunde, Gesellschaftswissenschaften, Ethik, Deutsch, Kunst, Englisch

Inhalt des Films

Seit Jahrhunderten ist die Erde unbewohnt. Die Menschen haben Wüsten, Ruinenstädte und Müllberge zurückgelassen, bevor sie sich auf ein riesiges Raumschiff zurückgezogen haben. Auch die Roboter, die den Müll wegräumen sollten, sind schon lange außer Betrieb – mit einer Ausnahme: Wall•E, eine kleine fahrbare Schrottpresse, versieht seine Aufgaben seit mittlerweile 700 Jahren mit großer Ausdauer, aber ohne eine Chance, jemals fertig zu werden. Der umtriebige Roboter lädt sich mit Sonnenenergie auf und kann sich selbst reparieren. Äußerlich als Kettenfahrzeug älterer Bauart gestaltet verfügt Wall•E zugleich über unverkennbar menschliche Eigenschaften: Als Einsiedler ist er mit der Kakerlake Hal befreundet, sammelt interessanten Krimskrams und hat sich in einem Container eine Behausung mit eigener Werkstatt, bunter Beleuchtung und einem alten Video-Abspielgerät gebaut. Mit Vorliebe sieht er sich den Musicalfilm HELLO, DOLLY an. Die einsame, aber beschauliche Welt wird gestört, als ein Raumtransporter landet und einen weißen Erkundungsroboter mit weiblicher Statur und sehr elegantem Design aussetzt. Wall•E ist fasziniert, aber auch verängstigt, denn die Roboterfrau ist dem vergleichsweise altertümlichen Kettenfahrzeug technisch haushoch überlegen und zögert nicht, auf alles zu schießen, was sich bewegt. Trotzdem verliebt sich Wall•E in die Abgesandte einer fernen Welt und versucht, ihre Aufmerksamkeit zu erlangen. Die sprachliche Verständigung zwischen beiden beschränkt sich im Wesentlichen auf das wechselseitige Nennen der Namen: Wall•E und Eve. Aber Wall•E gelingt es allmählich, Eves Interesse zu gewinnen. Als er ihr eine kleine Pflanze zeigt, passiert etwas Eigenartiges: Eve verstaut die Pflanze in ihrem Roboterkörper und schaltet sich ab. Wall•E fährt Eve spazieren, spielt ihr Musik vor, versucht sie mit einem Starterkabel wiederzubeleben – vergeblich. Als der Raumtransporter wieder landet, um Eve abzuholen, gerät Wall•E in Panik. Verzweifelt klammert er sich an dem Weltraumfahrzeug fest und gelangt so nach einer Reise durchs All an Bord der „Axiom“, jenem riesigen Raumschiff, auf das sich die Menschheit vor Jahrhunderten zurückgezogen hat. Der zweite Teil der Filmhandlung spielt an Bord dieser künstlichen und klinisch sauberen Umgebung. Durch eine komplette Automatisierung wurde den Menschen auf der Axiom jede Verantwortung abgenommen. Sie lassen sich in Sitzschalen durch die Gegend transportieren, sind fettleibig geworden und körperlich so degeneriert, dass sie sich nicht einmal mehr auf ihren eigenen Füßen fortbewegen können. Durch die Ankunft der kleinen grünen Pflanze ändert sich einiges. Sie erinnert den Kommandanten der Axiom daran, dass es noch immer das Ziel gibt, irgendwann zur Erde zurückzukehren. Allerdings versucht Otto, der Schiffscomputer, genau das zu verhindern. Es kommt zu einem Machtkampf, in dessen Mittelpunkt die kleine grüne Pflanze als Botschafter und Symbol für das bedrohte biologische Leben wird. Wall•E und Eve, die sich endgültig angefreundet haben, kämpfen auf der Seite des Kommandanten. Sie müssen einige aufregende Situationen überstehen, bevor es endlich gelingt, den Schiffscomputer zu besiegen und Kurs auf die Erde zu nehmen. Die letzten Szenen des Films zeigen die Wiederbesiedlung des verwüsteten Planeten. Im Abspann sind Szenen zu sehen, in denen die Kultivierung einer fruchtbaren Erde dargestellt werden, dazu singt Peter Gabriel in dem Song „Down to earth“ ein Loblied auf das naturverbundene, einfache Leben.Seit Jahrhunderten ist die Erde unbewohnt. Die Menschen haben Wüsten, Ruinenstädte und Müllberge zurückgelassen, bevor sie sich auf ein riesiges Raumschiff zurückgezogen haben. Auch die Roboter, die den Müll wegräumen sollten, sind schon lange außer Betrieb – mit einer Ausnahme: Wall•E, eine kleine fahrbare Schrottpresse, versieht seine Aufgaben seit mittlerweile 700 Jahren mit großer Ausdauer, aber ohne eine Chance, jemals fertig zu werden. Der umtriebige Roboter lädt sich mit Sonnenenergie auf und kann sich selbst reparieren. Äußerlich als Kettenfahrzeug älterer Bauart gestaltet verfügt Wall•E zugleich über unverkennbar menschliche Eigenschaften: Als Einsiedler ist er mit der Kakerlake Hal befreundet, sammelt interessanten Krimskrams und hat sich in einem Container eine Behausung mit eigener Werkstatt, bunter Beleuchtung und einem alten Video-Abspielgerät gebaut. Mit Vorliebe sieht er sich den Musicalfilm HELLO, DOLLY an. Die einsame, aber beschauliche Welt wird gestört, als ein Raumtransporter landet und einen weißen Erkundungsroboter mit weiblicher Statur und sehr elegantem Design aussetzt. Wall•E ist fasziniert, aber auch verängstigt, denn die Roboterfrau ist dem vergleichsweise altertümlichen Kettenfahrzeug technisch haushoch überlegen und zögert nicht, auf alles zu schießen, was sich bewegt. Trotzdem verliebt sich Wall•E in die Abgesandte einer fernen Welt und versucht, ihre Aufmerksamkeit zu erlangen. Die sprachliche Verständigung zwischen beiden beschränkt sich im Wesentlichen auf das wechselseitige Nennen der Namen: Wall•E und Eve. Aber Wall•E gelingt es allmählich, Eves Interesse zu gewinnen. Als er ihr eine kleine Pflanze zeigt, passiert etwas Eigenartiges: Eve verstaut die Pflanze in ihrem Roboterkörper und schaltet sich ab. Wall•E fährt Eve spazieren, spielt ihr Musik vor, versucht sie mit einem Starterkabel wiederzubeleben – vergeblich. Als der Raumtransporter wieder landet, um Eve abzuholen, gerät Wall•E in Panik. Verzweifelt klammert er sich an dem Weltraumfahrzeug fest und gelangt so nach einer Reise durchs All an Bord der „Axiom“, jenem riesigen Raumschiff, auf das sich die Menschheit vor Jahrhunderten zurückgezogen hat. Der zweite Teil der Filmhandlung spielt an Bord dieser künstlichen und klinisch sauberen Umgebung. Durch eine komplette Automatisierung wurde den Menschen auf der Axiom jede Verantwortung abgenommen. Sie lassen sich in Sitzschalen durch die Gegend transportieren, sind fettleibig geworden und körperlich so degeneriert, dass sie sich nicht einmal mehr auf ihren eigenen Füßen fortbewegen können. Durch die Ankunft der kleinen grünen Pflanze ändert sich einiges. Sie erinnert den Kommandanten der Axiom daran, dass es noch immer das Ziel gibt, irgendwann zur Erde zurückzukehren. Allerdings versucht Otto, der Schiffscomputer, genau das zu verhindern. Es kommt zu einem Machtkampf, in dessen Mittelpunkt die kleine grüne Pflanze als Botschafter und Symbol für das bedrohte biologische Leben wird. Wall•E und Eve, die sich endgültig angefreundet haben, kämpfen auf der Seite des Kommandanten. Sie müssen einige aufregende Situationen überstehen, bevor es endlich gelingt, den Schiffscomputer zu besiegen und Kurs auf die Erde zu nehmen. Die letzten Szenen des Films zeigen die Wiederbesiedlung des verwüsteten Planeten. Im Abspann sind Szenen zu sehen, in denen die Kultivierung einer fruchtbaren Erde dargestellt werden, dazu singt Peter Gabriel in dem Song „Down to earth“ ein Loblied auf das naturverbundene, einfache Leben.